Wie alte Prinzipien der Verantwortung gegenüber künftigen Generationen unsere fortschrittlichsten Umweltlösungen und unsere langfristige Vision inspirieren.
Seit Jahrtausenden haben viele Kulturen auf der ganzen Welt die Verantwortung gegenüber der Umwelt in den Mittelpunkt ihrer Traditionen gestellt. Indigene Gemeinschaften sprachen vom Prinzip der sieben Generationen, nach dem jede heute getroffene Entscheidung im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf künftige Generationen bewertet werden sollte.
Alte landwirtschaftliche Systeme wie die Chinampas in Mittelamerika oder die unterirdischen Qanat-Kanäle in Persien zeigten bereits eine fortschrittliche und ausgewogene Beziehung zu natürlichen Kreisläufen. Diese Beispiele sind nicht nur historische Referenzen; sie dienen als Modelle für eine neue Generation der Architektur: eine Architektur, die über Klimaneutralität hinausgeht und Gebäude entwirft, die aktiv zur Regeneration von Ökosystemen beitragen können.
Angesichts der heutigen Umweltprobleme reicht es nicht mehr aus, Schäden einfach nur zu reduzieren. Wir müssen von einer Logik des „weniger Schaden Anrichtens“ zu dem Anspruch übergehen, einen positiven Beitrag zu leisten. Unser Rahmen für Gebäude mit positivem Umwelteinfluss verbindet überliefertes Wissen mit den neuesten wissenschaftlichen Fortschritten und treibt diesen Wandel anhand von fünf Säulen voran.
Regenerative Materialkreisläufe
Wir beseitigen den Begriff Abfall, indem wir Materialflüsse nach dem Prinzip eines geschlossenen Kreislaufs betrachten. Dazu gehören:
Die Verwendung biobasierter und lokaler Materialien, wann immer möglich, wie Massivholz, myzelbasierte Dämmung und Hanfbeton.
Die Anwendung von Strategien des „Gebäudes als Materialbank“, bei denen Bauelemente so konzipiert werden, dass sie künftig demontiert und wiederverwendet werden können.
Die Zusammenarbeit mit Initiativen zur urbanen Materialgewinnung, um den bestehenden Gebäudebestand wiederzuverwenden.
Energiepositive Betriebsprozesse
Statt lediglich den Energiebedarf zu senken, entwerfen wir Gebäude, die einen Überschuss an erneuerbarer Energie erzeugen, durch:
Integrierte Photovoltaikfassaden und -dächer.
Geothermische Austauschsysteme, die an die lokalen geologischen Bedingungen angepasst sind.
Intelligente Energiemanagementplattformen, die überschüssigen Strom ins Netz einspeisen und so zur Stärkung der Resilienz von Gemeinschaften beitragen.
Wiederherstellung des Wasserkreislaufs
Gebäude integrieren sich in den Wasserkreislauf, anstatt ihn zu stören, durch:
Systeme zur Regenwassersammlung und Reinigung vor Ort.
Künstliche Feuchtgebiete und bepflanzte Versickerungsmulden zur Behandlung von Regenwasser.
Durchlässige Oberflächen und begrünte Dächer, die die Grundwasserneubildung fördern und den städtischen Wärmeinseleffekt reduzieren.
Integration der Biodiversität
Biodiversitätsfreundliche begrünte Wände und einheimische Pflanzen, die Bestäuber anziehen.
Vogel- und fledermausfreundliche Gestaltungselemente.
Mikrowälder auf Dächern und essbare Landschaften, die zur Wiederherstellung der urbanen Biodiversität beitragen.
Gemeinschaftliches Wohlbefinden und Gerechtigkeit
Ein wirklich regeneratives Gebäude dient auch seinem menschlichen Ökosystem durch:
Gemeinsam genutzte Gemeinschaftsräume und Ressourcenzentren.
Natürliches Licht und biophiles Design zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Nutzer.
Strategien für inklusiven Zugang und Bezahlbarkeit, um Ausgrenzung oder Verdrängung zu verhindern.
Seit Jahrtausenden haben viele Kulturen auf der ganzen Welt die Verantwortung gegenüber der Umwelt in den Mittelpunkt ihrer Traditionen gestellt. Indigene Gemeinschaften sprachen vom Prinzip der sieben Generationen, nach dem jede heute getroffene Entscheidung im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf künftige Generationen bewertet werden sollte.
Alte landwirtschaftliche Systeme wie die Chinampas in Mittelamerika oder die unterirdischen Qanat-Kanäle in Persien zeigten bereits eine fortschrittliche und ausgewogene Beziehung zu natürlichen Kreisläufen. Diese Beispiele sind nicht nur historische Referenzen; sie dienen als Modelle für eine neue Generation der Architektur: eine Architektur, die über Klimaneutralität hinausgeht und Gebäude entwirft, die aktiv zur Regeneration von Ökosystemen beitragen können.
Angesichts der heutigen Umweltprobleme reicht es nicht mehr aus, Schäden einfach nur zu reduzieren. Wir müssen von einer Logik des „weniger Schaden Anrichtens“ zu dem Anspruch übergehen, einen positiven Beitrag zu leisten. Unser Rahmen für Gebäude mit positivem Umwelteinfluss verbindet überliefertes Wissen mit den neuesten wissenschaftlichen Fortschritten und treibt diesen Wandel anhand von fünf Säulen voran.
Regenerative Materialkreisläufe
Wir beseitigen den Begriff Abfall, indem wir Materialflüsse nach dem Prinzip eines geschlossenen Kreislaufs betrachten. Dazu gehören:
Die Verwendung biobasierter und lokaler Materialien, wann immer möglich, wie Massivholz, myzelbasierte Dämmung und Hanfbeton.
Die Anwendung von Strategien des „Gebäudes als Materialbank“, bei denen Bauelemente so konzipiert werden, dass sie künftig demontiert und wiederverwendet werden können.
Die Zusammenarbeit mit Initiativen zur urbanen Materialgewinnung, um den bestehenden Gebäudebestand wiederzuverwenden.
Energiepositive Betriebsprozesse
Statt lediglich den Energiebedarf zu senken, entwerfen wir Gebäude, die einen Überschuss an erneuerbarer Energie erzeugen, durch:
Integrierte Photovoltaikfassaden und -dächer.
Geothermische Austauschsysteme, die an die lokalen geologischen Bedingungen angepasst sind.
Intelligente Energiemanagementplattformen, die überschüssigen Strom ins Netz einspeisen und so zur Stärkung der Resilienz von Gemeinschaften beitragen.
Wiederherstellung des Wasserkreislaufs
Gebäude integrieren sich in den Wasserkreislauf, anstatt ihn zu stören, durch:
Systeme zur Regenwassersammlung und Reinigung vor Ort.
Künstliche Feuchtgebiete und bepflanzte Versickerungsmulden zur Behandlung von Regenwasser.
Durchlässige Oberflächen und begrünte Dächer, die die Grundwasserneubildung fördern und den städtischen Wärmeinseleffekt reduzieren.
Integration der Biodiversität
Biodiversitätsfreundliche begrünte Wände und einheimische Pflanzen, die Bestäuber anziehen.
Vogel- und fledermausfreundliche Gestaltungselemente.
Mikrowälder auf Dächern und essbare Landschaften, die zur Wiederherstellung der urbanen Biodiversität beitragen.
Gemeinschaftliches Wohlbefinden und Gerechtigkeit
Ein wirklich regeneratives Gebäude dient auch seinem menschlichen Ökosystem durch:
Gemeinsam genutzte Gemeinschaftsräume und Ressourcenzentren.
Natürliches Licht und biophiles Design zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Nutzer.
Strategien für inklusiven Zugang und Bezahlbarkeit, um Ausgrenzung oder Verdrängung zu verhindern.